«Die geheime Kunst das Glück einzuladen.»

Reiki nach Mikao Usui

Reiki

Reiki ist ein Begriff, der nicht nur im esoterischen Bereich seit einiger Zeit die  Runde macht. Doch was ist Reiki überhaupt? Eine geheimnisvolle Macht? Ein magischer Zauber? Weder noch – Reiki ist eine weit in die Geschichte zurückreichende, überlieferte Heilmethode zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Wenn ein Kind auf die Knie fällt und sich dabei verletzt, greift es instinktiv mit den Händen auf die schmerzende Stelle. Hat jemand Zahn- oder Kopfschmerzen wandert auch hier unbewusst die Hand auf den Schmerz. Seit Jahrhunderten begleiten solche Verhaltensweisen den Menschen, ohne dass man sie als solches wahrnimmt oder gar beachtet. Dies erkannte der Buddhist Mikao Usui während einer intensiven Meditationen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Der Überlieferung nach war Usui bereits seit seiner frühen Jugend auf der Suche nach einer universellen Heilmethode. Durch seine Meditationen und sein Fasten auf einem heiligen Berg soll ihm eine Erleuchtung zu teil geworden sein, jedoch verletzte er sich auf dem Rückweg. Die unbewusst auf die verletzte Stelle am Fuß gelegten Hände sollen umgehend zum Stoppen der Blutung geführt haben. Noch am gleichen Tag soll die gleiche Behandlungsweise – das Auflegen der Hände – die Zahnschmerzen seiner Frau geheilt haben.

Diese Umstände sollen ihm ins Bewusstsein gebracht haben, dass er vom Universum ein besonderes Geschenk erhalten habe. Er nannte das Geschenk «Reiki» – die Kraft des Lebens, zusammengesetzt aus den japanischen Bezeichnungen für Geist/Seele «rei» und Lebenskraft «ki». Man vermutet heute jedoch eine viel ältere Kenntnis des Reiki in alten fernöstlichen Kulturen. Usui hingegen kann als der Wiederentdecker dieser alten Art der Energiearbeit angesehen werden. Auf seine Tätigkeit als Reikikanal und -lehrer begründen die bis heute weitergegebenen Traditionen des Reiki.

Im Reiki legen eingeweihte Menschen ihre Hände auf bestimmte Körperpositionen eines anderen, um mittels Energieübertragung deren Krankheiten oder Blockaden zu lösen. Der Reikigebende gilt dabei als Kanal für eine höhere, kosmische Energie, die durch das Scheitelchakra in diesen einfließt und zu den Händen (und Fußsohlen) wieder aus dem Körper austritt. Der Reiki-Empfänger ruht derweil unter den Händen des Reikigebers und spürt zumeist eine wohlige Wärme, die durch den Körper zu fließen und sich auf den Ursprungsort der Verletzung oder Krankheit zu konzentrieren scheint.

Die Reikikraft ist eine reinigende Energie, welche alle Blockaden im Körper löst und somit den natürlichen, in jedem Menschen vorhandenen Energiekreislauf regeneriert, also die Selbstheilungskräfte des Körpers anspricht. Als Folge dessen können Krankheiten in ihrem Verlauf abgemildert und in ihrer Heilung beschleunigt werden.

Reiki-Ausbildung

Eine seriöse Ausbildung in Reiki umfasst drei Stufen, die aufeinander aufbauen. Man kann die erste Ausbildungsstufe – den ersten Grad – ohne Vorwissen absolvieren. Für Grad zwei und drei werden der vorherige Grad und entsprechende Erfahrung in der Anwendung vorausgesetzt.

Im ersten Grad geht es um die Geschichte und Wirkungsweise dieser Heiltradition. Nach entsprechender Einstimmung und Einweihung erlernt man die Anwendung der Grundpositionen für sich und andere. Die Grade der Einweihung werden erläutert. Anschließend werden praktische Übungen erlernt. Bevor man den zweiten Reiki-Grad erwirbt, sollte man sich ausführlich mit Reiki beschäftigen. Reiki ist nicht nur eine Heilmethode, sondern auch ein Weg der persönlichen Entwicklung – und die kann man im Instant-Schnellverfahren nicht erreichen.

Im zweiten Grad der Reiki-Einweihung hat man den Weg der inneren Entwicklung bereits beschritten. Nun wird es um das Erlernen weiterer Symbole und Mantren, ihrer Bedeutung und Anwendung gehen. Wiederum wird nach einer Einstimmung die Einweihung in den zweiten Reikigrad gegeben. Die Chakrenlehre wird vertieft, der Chakrenausgleich thematisiert. Man spricht über die Aura und absolviert praktische Übungen, um sie sehen zu lernen.

Um den Meistergrad im Reiki zu erlangen, muss man die ersten beiden Grade der Einweihung erhalten haben und hinreichend Erfahrungen mit der Anwendung besitzen. Die Meister-Einweihung schließt den energetischen Kreis. Beim ersten Reiki-Grad ging es um die körperlich-emotionale Ebene. Die mental-rationale Ebene wurde mit dem Grad 2 angesprochen, die Energieschwingungen darauf eingestimmt. Nun geht es um die seelisch-emotionale Ebene. Beim dritten Grad geht es nun um die Herkunft und die Bedeutung des Meistersymbols. Methoden und Techniken dieses Grades werden in praktischen Übungen erlernt. Man erfährt, was es eigentlich bedeutet, ein Reiki-Meister zu sein.

Wer entschlossen ist, sein Wissen später an Schüler weiterzugeben, bekommt noch eine gesonderte Einweihung. Erst als Reiki-LehrerIn darf man Reiki-Schüler einweihen.

Einzeln oder in kleinen Gruppen bei allen Reiki-Einweihungen gewährleisten eine intensive Betreuung und ausreichend Zeit zum Üben. Die Kurse werden individuell veranstaltet.

Ausbildungskosten
Die Kosten für die Reiki-Ausbildungen finden Sie hier

Impressionen